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Stipendien für MINT-Studierende – und die Idee eines Wissenschaftszentrums am Tegernsee

13. Oktober 2026

Die Thomas Weiland Wissenschaftsstiftung unterstützt seit 2025 exzellente Studierende bei ihrem Studium ingenieur- und naturwissenschaftlicher Fächer an renommierten Universitäten in Deutschland. Am 28. September erhielten die neuen Jahrgänge ihre Stipendienurkunden in Bad Wiessee am Tegernsee, wo die Stiftung ambitionierte Pläne verwirklichen will. Stifter und Kuratoriumsvorsitzender Professor Thomas Weiland präsentierte diese auf dem jährlichen Stiftungstreffen vor rund 70 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Am 28. September 2026 luden die Thomas Weiland-Stiftungen erstmals am neuen Standort Bad Wiessee am Tegernsee zum jährlichen Stiftungstag. © Fotowerk Tegernsee/Mihaly Szluka

Die Thomas Weiland Wissenschaftsstiftung fördert seit 2025 bundesweit exzellente Studierende. Von 2015 bis 2025 wurde das Fördermodell durch die Thomas Weiland-Stiftung an der TU Darmstadt erprobt und wurde nun vor dem Hintergrund der positiven Erfahrungen auf die Thomas Weiland Wissenschaftsstiftung und einen deutschlandweiten Maßstab übertragen. Beide Stiftungen zusammen haben bislang 176 Stipendien und damit Fördermittel von ca. 3,5 Mio. EUR vergeben. Diese stammen, wie Professor Peter Thoma, Kuratoriumsmitglied beider Stiftungen, auf der Urkundenverleihung erläuterte, aus Weilands erfolgreicher wirtschaftlicher Tätigkeit. Er hatte in den 90er Jahren das Unternehmen Computer Simulation Technology (CST) gegründet, das technische Simulationssoftware entwickelte und vertrieb.

Thomas Weiland begrüßte 70 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. © Fotowerk Tegernsee/Mihaly Szluka

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftungen erhalten eine Förderung von derzeit 750 EUR pro Monat für die Regelstudienzeit ihres Studiums, also sechs Semester für ein Bachelorstudium und vier Semester für ein Masterstudium. Sie studieren an renommierten deutschen Universitäten, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind. Am 28. September erhielten die ersten beiden Jahrgänge in Bad Wiessee am Tegernsee ihre Stipendienurkunden.

Der Stifter und Kuratoriumsvorsitzende, Professor Thomas Weiland, stellte bei der Verleihung seine Pläne für die Zukunft vor. Die Förderung umfasst derzeit bis zu 40 Stipendien pro Jahr und soll mittelfristig noch ausgebaut werden. Wie Weiland erläuterte, entspreche die jährlich zur Verfügung stehende Fördersumme derzeit in etwa der Summe, die ein Nobelpreisträger erhalte. Anders als beim Nobelpreis weise die Förderung jedoch vor allem in die Zukunft: Statt Honorierung eines etablierten, renommierten Wissenschaftlers unterstütze die Förderung viele junge MINT-Talente aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Dies verspreche auch eine positive Wirkung für Wirtschaft und Gesellschaft – schließlich seien diese Disziplinen in einem ressourcenarmen Land wie Deutschland die Basis für Wohlstand und wirtschaftlichen Erfolg.

Rund 40 Studierende erhielten ihre Stipendiumsurkunden direkt aus der Hand des Stifters. © Fotowerk Tegernsee/Mihaly Szluka

Die Aktivitäten der Stiftungen werden seit Mai 2026 von Bad Wiessee am Tegernsee aus koordiniert. Das Tegernseer Tal bietet mit seiner Infrastruktur und einer beeindruckenden Naturkulisse beste Voraussetzungen für Kreativität. Dass diese eine wichtige Basis wissenschaftlichen Schaffens und technischer Innovation ist, zeigten die Vorträge von Patentanwalt Dr. Holger Spachmann sowie Jan Heinemann, Bundessieger Jugend forscht 2021, Unternehmer und Alumnus der Thomas Weiland Stiftung.

Die Vision, die Weiland an diesem Tag präsentierte, erscheint daher folgerichtig: Nach seiner Vorstellung soll ein Wissenschaftszentrum am Tegernsee entstehen, das dort wissenschaftlichen Austausch, Seminare sowie Tagungen ermöglicht und wissenschaftlichen Arbeitsgruppen einen Rückzugsort bietet, an dem sie innovative Ideen und Projekte entwickeln können. Er kündigte an, dass er in den nächsten Wochen auf die Gemeinden des Tegernseer Tales zugehen werde, um Realisierungsmöglichkeiten für dieses Projekt zu sondieren.

Karl Ulrich Saß

📄 Informationsmappe Pressemeldung

© Fotowerk Tegernsee/Mihaly Szluka
© Fotowerk Tegernsee/Mihaly Szluka
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Stipendien für MINT-Studierende – und die Idee eines Wissenschaftszentrums am Tegernsee

13. Oktober 2026

Die Thomas Weiland Wissenschaftsstiftung unterstützt seit 2025 exzellente Studierende bei ihrem Studium ingenieur- und naturwissenschaftlicher Fächer an renommierten Universitäten in Deutschland. Am 28. September erhielten die neuen Jahrgänge ihre Stipendienurkunden in Bad Wiessee am Tegernsee, wo die Stiftung ambitionierte Pläne verwirklichen will. Stifter und Kuratoriumsvorsitzender Professor Thomas Weiland präsentierte diese auf dem jährlichen Stiftungstreffen vor rund 70 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

 

Am 28. September 2026 luden die Thomas Weiland-Stiftungen erstmals am neuen Standort Bad Wiessee am Tegernsee zum jährlichen Stiftungstag. © Fotowerk Tegernsee/Mihaly Szluka

Die Thomas Weiland Wissenschaftsstiftung fördert seit 2025 bundesweit exzellente Studierende. Von 2015 bis 2025 wurde das Fördermodell durch die Thomas Weiland-Stiftung an der TU Darmstadt erprobt und wurde nun vor dem Hintergrund der positiven Erfahrungen auf die Thomas Weiland Wissenschaftsstiftung und einen deutschlandweiten Maßstab übertragen. Beide Stiftungen zusammen haben bislang 176 Stipendien und damit Fördermittel von ca. 3,5 Mio. EUR vergeben.

Diese stammen, wie Professor Peter Thoma, Kuratoriumsmitglied beider Stiftungen, auf der Urkundenverleihung erläuterte, aus Weilands erfolgreicher wirtschaftlicher Tätigkeit. Er hatte in den 90er Jahren das Unternehmen Computer Simulation Technology (CST) gegründet, das technische Simulationssoftware entwickelte und vertrieb.

Thomas Weiland begrüßte 70 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. © Fotowerk Tegernsee/Mihaly Szluka

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftungen erhalten eine Förderung von derzeit 750 EUR pro Monat für die Regelstudienzeit ihres Studiums, also sechs Semester für ein Bachelorstudium und vier Semester für ein Masterstudium. Sie studieren an renommierten deutschen Universitäten, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind. Am 28. September erhielten die ersten beiden Jahrgänge in Bad Wiessee am Tegernsee ihre Stipendienurkunden.

Der Stifter und Kuratoriumsvorsitzende, Professor Thomas Weiland, stellte bei der Verleihung seine Pläne für die Zukunft vor. Die Förderung umfasst derzeit bis zu 40 Stipendien pro Jahr und soll mittelfristig noch ausgebaut werden. 

Wie Weiland erläuterte, entspreche die jährlich zur Verfügung stehende Fördersumme derzeit in etwa der Summe, die ein Nobelpreisträger erhalte. Anders als beim Nobelpreis weise die Förderung jedoch vor allem in die Zukunft: Statt Honorierung eines etablierten, renommierten Wissenschaftlers unterstütze die Förderung viele junge MINT-Talente aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Dies verspreche auch eine positive Wirkung für Wirtschaft und Gesellschaft – schließlich seien diese Disziplinen in einem ressourcenarmen Land wie Deutschland die Basis für Wohlstand und wirtschaftlichen Erfolg.

Rund 40 Studierende erhielten ihre Stipendiumsurkunden direkt aus der Hand des Stifters. © Fotowerk Tegernsee/Mihaly Szluka

Die Aktivitäten der Stiftungen werden seit Mai 2026 von Bad Wiessee am Tegernsee aus koordiniert. Das Tegernseer Tal bietet mit seiner Infrastruktur und einer beeindruckenden Naturkulisse beste Voraussetzungen für Kreativität. Dass diese eine wichtige Basis wissenschaftlichen Schaffens und technischer Innovation ist, zeigten die Vorträge von Patentanwalt Dr. Holger Spachmann sowie Jan Heinemann, Bundessieger Jugend forscht 2021, Unternehmer und Alumnus der Thomas Weiland Stiftung.

Die Vision, die Weiland an diesem Tag präsentierte, erscheint daher folgerichtig: Es soll ein Wissenschaftszentrum am Tegernsee entstehen, das dort wissenschaftlichen Austausch, Seminare sowie Tagungen ermöglicht und wissenschaftlichen Arbeitsgruppen einen Rückzugsort bietet, an dem sie innovative Ideen und Projekte entwickeln können.

Er kündigte an, dass er in den nächsten Wochen auf die Gemeinden des Tegernseer Tales zugehen werde, um Realisierungsmöglichkeiten für dieses Projekt zu sondieren.

Karl Ulrich Saß

 

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© Fotowerk Tegernsee/Mihaly Szluka
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